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Pilates bei Rückenbeschwerden: was du wissen solltest

5 Minuten · Stand 14.10.2026

Knie zur Brust in Rückenlage auf der Pilatesmatte, eine ruhige Übung für den unteren Rücken

Die Frage hören wir oft: Kann ich mit meinem Rücken Pilates machen? Eine allgemeine Antwort gibt es nicht, weil Rückenbeschwerden sehr verschiedene Ursachen haben. Was wir sagen können: Wie Pilates arbeitet, was wir von dir vor der ersten Stunde wissen müssen und wie Anastasija Übungen anpasst. Eine ärztliche Untersuchung ersetzt dieser Text nicht, und eine Stunde Pilates ersetzt keine Behandlung.

Zuerst ärztlich abklären

Wenn du Rückenbeschwerden hast, lass sie vor dem Training ärztlich abklären. Das gilt besonders, wenn die Beschwerden neu sind, stark sind, nach einem Sturz oder Unfall begonnen haben, in Arme oder Beine ausstrahlen oder mit Taubheit, Kribbeln oder Fieber einhergehen. In diesen Fällen gehört die Frage zuerst in eine Arztpraxis, nicht ins Studio.

Frag bei deiner Ärztin oder deinem Arzt konkret nach: Darf ich trainieren? Gibt es Bewegungen, die ich vermeiden soll, zum Beispiel starkes Beugen oder Drehen? Mit diesen Antworten kann Anastasija im Studio viel besser arbeiten als mit einer allgemeinen Freigabe.

Pilates bei MÉ·US ist Training, keine Therapie. Wenn du gerade bei einer Physiotherapeutin in Behandlung bist, sprich mit ihr, bevor du zusätzlich trainierst.

Was Pilates trainiert

Pilates arbeitet mit drei Dingen, die für den Alltag eine Rolle spielen. Erstens Kraft, vor allem in der tiefen Muskulatur von Bauch, Rücken, Becken und Hüfte. Joseph Pilates nannte diesen Bereich das Powerhouse. Zweitens Haltung: Du lernst, wie Becken, Brustkorb und Kopf übereinander stehen und wie du diese Position in Bewegung hältst. Drittens Körperwahrnehmung, also das Gefühl dafür, wo du gerade Spannung hast und wo nicht.

Die Übungen sind langsam und kontrolliert. Es gibt keine Sprünge und keinen Schwung. Jede Bewegung beginnt mit der Atmung und einer bewussten Ausrichtung. Viele Menschen erleben das als angenehm, gerade wenn sie sich bei schnellem Training unsicher fühlen. Wie dein Körper darauf reagiert, ist aber individuell. Versprechen können und wollen wir dazu nichts.

Was wir vor der ersten Stunde wissen müssen

Sag uns vor dem Kurs Bescheid, wenn du gesundheitliche Einschränkungen oder Verletzungen hast. Am einfachsten schreibst du es bei der Buchung dazu oder sprichst Anastasija direkt an, wenn du ins Studio kommst. Das sind Angaben wie: Bandscheibenvorfall vor zwei Jahren, ärztlich abgeklärt, Beugen nach vorn soll ich vermeiden.

Diese Informationen bleiben im Studio. Sie helfen nur dabei, die richtigen Übungen für dich zu wählen. Wenn sich etwas ändert, zum Beispiel nach einem neuen Arzttermin, sag es einfach beim nächsten Mal. Das gilt auch für Tage, an denen du dich anders fühlst als sonst. Dann wählt Anastasija für diese Stunde ruhigere Varianten, und du entscheidest selbst, wie weit du gehst.

Wie Anastasija Übungen anpasst

Fast jede Pilates-Übung hat leichtere und schwerere Varianten. Auf der Matte kann ein Kissen unter dem Kopf, ein Ball zwischen den Knien oder ein kleinerer Bewegungsradius den Unterschied machen. An den Geräten stellt Anastasija die Federn so ein, dass sie dich unterstützen, oder wählt eine Ausgangsposition, die für dich angenehmer ist.

Wichtig ist auch, was du selbst tust: Trainiere innerhalb deiner Grenzen. Wenn eine Übung schmerzt, hör auf und sag es. Es gibt fast immer eine Alternative. Niemand im Studio misst sich mit anderen, und es ist völlig in Ordnung, wenn deine Übung anders aussieht als die deiner Nachbarin.

In der Gruppe hilft die Größe. An den Geräten sind bei MÉ·US höchstens 3 Personen, auf der Matte und an der Barre höchstens 10. So bleibt Zeit, auf jede einzelne zu schauen.

Ein ruhiger Einstieg: die Private Session

Wenn du unsicher bist, fang mit einer Private Session an. Dann bist du allein mit Anastasija an den Geräten. Sie fragt nach deiner Vorgeschichte, schaut sich an, wie du dich bewegst, und zeigt dir Übungen, die du später auch in der Gruppe machen kannst. Die Probestunde Private kostet 80 €, eine reguläre Private Session 130 €.

Danach könnt ihr gemeinsam entscheiden, welcher Kurs passt. Für viele ist das der Anfängerkurs Reformer & Tower, dienstags um 17:00 Uhr oder freitags um 19:30 Uhr, oder Pilates Mat & Props auf der Matte. Wer erst reden möchte, bucht das kostenlose Beratungsgespräch, 20 Minuten, montags, dienstags oder freitags um 16:00 Uhr.

Was wir nicht tun

Wir stellen keine Diagnosen und behandeln keine Beschwerden. Wir sagen dir auch nicht, dass Pilates deinen Rücken repariert. Was wir anbieten, ist sorgfältiges Training in kleinen Gruppen, mit einer Trainerin, die genau hinschaut und Übungen für dich anpasst. Ob das für dich passt, klärst du am besten zuerst mit deiner Ärztin oder deinem Arzt und dann mit uns.

Fragen zum Thema

Kann ich mit Rückenbeschwerden Pilates machen?

Das klärst du bitte zuerst ärztlich. Wenn du grünes Licht hast, sag uns vor der Stunde, was du hast und was du vermeiden sollst. Dann passt Anastasija die Übungen an.

Ist Matte oder Reformer besser für den Anfang?

Das hängt von dir ab. Am Reformer können die Federn dich unterstützen, auf der Matte arbeitest du nur mit deinem Körpergewicht. Viele starten mit einer Private Session und entscheiden danach.

Ist Pilates bei MÉ·US eine Therapie?

Nein. Pilates bei MÉ·US ist Training in kleinen Gruppen. Es ersetzt keine Behandlung in einer Arzt- oder Physiotherapiepraxis.

Zahlt die Krankenkasse?

Die Kurse bei MÉ·US sind aktuell nicht als Präventionskurs zertifiziert, deshalb gibt es keinen Zuschuss der Krankenkasse.

Drei Stunden, drei Formate, 69 €.

Je eine Stunde Pilates Mat & Props, Barre und Geräte. Danach weißt du, was dir liegt. Einzeln gebucht kosten die drei Stunden 98 €.

  1. 1 Mat & Props auf der Matte
  2. 2 Barre an der Stange
  3. 3 Reformer und Tower mit höchstens drei Personen

Auf Wunsch vorher ein kostenloses Beratungsgespräch (20 Minuten).

einzeln 98 €

69 €

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